Belfast

Oh, wie schön ist… Belfast?

Der Frage sind zwei abenteuerlustige Damen Anfang 20 am Samstag, dem 17.10.2015 auf den Grund gegangen. Die Antwort kann man schon vorweg nehmen: gar nicht mal so sehr.

Aber first things first. Belfast, was ist das eigentlich? Das ist die Hauptstadt von Nordirland, also dem Teil der Insel, der zum UK gehört. Demzufolge gibt es dort keinen Euro, wenig Pubs, hohe Häuser, bemalte Mauern und einen komischen Akzent. Ach verdammt! Schon wieder zu viel verraten. Nun gut, die 673 000 Einwohner Stadt bietet ehrlicher weise auch nicht viel Platz für ein langes Crescendo.

Eine Kleinigkeit, mit der sich die Stadt jedoch brüstet und finanziell über Wasser hält (haha!), ist der Bau der Titanic. Ja, die kleine Jahrhundertkatastrophe an der Hollywood sicherlich besser verdient als jeder, der am Bau & Untergang des Schiffs auch nur im Entferntesten beteiligt war.

Das Titanic Museum an sich ist allerdings beeindruckend, informativ und toll gemacht, wenngleich es wirklich an Originalteilen aus dem Schiff fehlt. Gleich zu Beginn kann man sich aber auf das Schiff selbst professionell photoshoppen lassen und begibt sich dann auf eine Reise durch das Belfast zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Super. Spannend. Sexy. Wenn man dann aber mal auf den Museumführer schaut merkt man bald, in welches Stockwerk man eigentlich will: das 4., mit der Ausstellung die tatsächlich um die Titanic geht und nicht verzweifelt nach der Aufmerksamkeit der nichtsahnenden Besucher kämpft. Eine Gondelfahrt bringt einem das Leben der Arbeiter auf spannende Art und Weise näher, bevor einem die letzten Morsecodes die tragische Geschichte der letzten Stunden des Schiffs näher bringen. Nachgebaute Kabinen gewähren Einblick in das Schiff. Und ein Theater führt einen mit Unterwasserkamera direkt an das Wrack des – Achtung Bildzeitung – TODESSCHIFFS. WUAH.

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„Passing along to boat N° 6 we could hear the band playing a cheery sort of music. I think it helped us all.“

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Der letzte unvollständige Morse. (CQD: Sécurité, distress)

Weiter ging’s mit einem unglaublich guten Burger, dessen Antlitz mir nicht mehr aus dem Kopf geht – der mir aber mit solcher Geschwindigkeit in jenen ging, dass ein Foto desjenigen leider nicht geschossen werden konnte. Schande.

Zum Abschluss eines leckeren Tages ließen wir uns ca. zwei Stunden lang in einem Taxi herumfahren und die Geschichte der Stadt und der bemalten Mauern erzählen. Ja, ich gebe zu, rumsitzen und bequatschen lassen: die Idee könnte von mir sein. Allerdings handelt es sich hier um ein offizielles Angebot. Unser freundlicher Taxifahrer, selbst ein Nationalist, hat die Troubles in Belfast hautnah miterlebt und weiß zu jedem Platz in der nicht so großen Stadt eine Geschichte zu erzählen. Leider sind das keine Gute-Nacht-Geschichten, leider gibt’s bis heute kein Happy End. Letztendlich hat die Tour aber mein Bild von dieser Stadt abgerundet: schön ist sie bestimmt nicht, und sie bietet zwar nicht den Charme und die Pubs, aber auch nicht die Ignoranz des großen Bruders Dublin. Sie ist jedoch überfüllt mit Geschichte und Emotionen. Aber sicherlich nicht mit Menschen. Vor allem nicht an einem Samstag Abend. Seltsame Stadt.

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Saturday, October 17th 2015. Two adventurous young ladies are on their way to Belfast to find out about Belfast’s stunning beauty and exciting secrets. But what would it actually be like? Yeah, not THAT great.

But first things first. Belfast, why would you know that city anyway? Well, it’s the capital city of Northern Ireland, which is the part of the green island that belongs to the UK. That means that there’s no Euro, little Pubs, high houses, painted walls and a weird accent. Ah, damn it! I shouldn’t anticipate the results. But to be honest, the capital with  a population of 673 000 doesn’t leave much room for a crescendo.

The pride of the city, however, that keeps the city financially afloat (I don’t care if that’s an actual expression, it’s a great pun) is the building of the Titanic. Yes, the catastrophe with which Hollywood probably made way more money than anyone who was actually related to the ship in any way.

Still, the museum is impressive, informative and a great experience, even without any original pieces from the ship. You start off with having your picture taken and being photoshopped professionally onto the Titanic itself, before you move on to experience Belfast in the beginning of the 20th century. Great. Awesome. Exciting. After a while, you realise that you have a map of the museum and can directly go on to the part that actually sparks your interest: the fourth floor that’s actually about the Titanic and not about tricking unsuspecting visitors into gaining knowledge about something they never ever wanted to know.

Anyway. A small waggon carries you in six minutes through the lives of the men who worked on building the Titanic before you enter the part of the museum were several morse codes tell the tragic story of the ship’s final hours. Replicated cabins show how it must have been like to travel with the Titanic. And a theater at the end shows the ship’s wreck at close range.

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„Passing along to boat N° 6 we could hear the band playing a cheery sort of music. I think it helped us all.“

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The last, incomplete morse signal. (CQD: Sécurité, distress)

Hungry, tired and… well, hungry we went on to eat one of the best burgers I had in Ireland. I cannot get its picture out of my head, still didn’t have enough time to take one because it just had to go so fast in said head. Sorry.

At the end of a delicious day we let a taxi driver show us around Belfast and tell us the history of the city and the murals. Yes, I admit, sitting around and let someone tell me everything I need to know sounds like it could be my idea. This is, however, an official offer and I admire the person who had a heart for lazy people and the idea first.

Our very friendly driver was a nationalist who experienced the troubles in Belfast himself. He knew a story for every place of the notthatlarge city. Unfortunately, those stories were no bedtime stories and there’s still no happy end in sight.

In the end, this tour completed my picture of the city. Beautiful: not at all. Also, it doesn’t offer the charm and the pubs, but also not the ignorance of its big brother Dublin. It is though filled with history and emotions. But for sure not with people. Especially not on a saturday night. Weird city.

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Cool guy.

English version below!

Lieber Dieb meines Geldbeutels,

du bist echt ein cooler Typ. Ich bin mir aber sicher, das weißt du schon längst – spätestens seitdem du gemerkt hast, dass du nicht nur irgendeinen Geldbeutel gestohlen hast, nein. Du besitzt jetzt den Geldbeutel einer Ausländerin, die neben Perso, Führerschein, EC- und Kreditkarte und vielen persönlichen Erinnerungen auch noch jede Menge Geld mit sich herum getragen hat. Aber was machst du jetzt mit all dem Kram?

Nun, die beiden Bilder, die ich im Geldbeutel hatte, sind einer Freundin und meiner Schwester zuzuordnen. Du hast ja sicherlich selber nicht viele Freunde, deswegen tu doch einfach so, als wären das deine Schnitten. Natürlich wird dir niemand glauben (ich meine – sieh dich doch mal an!), aber im ersten Augenblick ist das sicherlich beeindruckend. Da du jetzt aber auch stolzer Besitzer des Sterbebilds meines Großvaters bist, kannst du ja direkt auf die Tränendrüse drücken, falls die Bilder deiner Schnitten nicht ziehen. Hey, und zu dem Post-It kannst du dir ja deine eigene Geschichte ausdenken.

Mir tut es allerdings furchtbar leid, dass ich meine EC- und Kreditkarte habe sperren lassen. Ich wollte aber deine verbleibenden zwei Gehirnzellen mit noch mehr Möglichkeiten, Geld zu verprassen, nicht überstrapazieren. Wenn du noch etwas brauchst, ruf mich doch einfach an. Wir beide wissen, wie bemitleidenswert du bist – und ich bin doch kein Unmensch!

Doch was genau sollst du jetzt mit dem Bargeld machen? Ich hätte da ein paar Optionen für dich.

  1. Zieh bei mir ein! Ich kann die Miete für diese Woche eh nicht bezahlen, da du sie gerade vermutlich in der Hand hältst. Es wäre also nur sinnvoll, wenn du das Geld für den eigentlichen Zweck verwendest. Ist auch ein schönes Zimmer, keine Angst!
  2. Geh doch mal wieder zum Frisör! Gönn’s dir einfach. Den passenden Termin habe ich für dich sogar schon gemacht! Am Mittwoch, 11 Uhr, wenn dir das keine Umstände macht. Ich kann ihn nicht wahrnehmen, denn du weißt ja… Geld und so. Aber keine Sorge! Und hey, ich wusste eh nicht, ob ich mir meinen Sidecut nicht rauswachsen lassen soll. Jetzt habe ich keine andere Wahl, denn die Haare vom Kopf wolltest du mir ja anscheinend nicht klauen. Nun ja, diese schwere Entscheidung hast du mir auf jeden Fall abgenommen! Danke!
  3. Geh was trinken! Und trink ein paar Pints für mich mit. Das wäre nur fair, schließlich ist es ja auch mein Geld. Und hey, vielleicht vergisst du dann auch für einen kurzen Moment, was für ein jämmerlicher Pisser du bist!

Sorry, dass das nur drei Optionen sind. Aber das hätte ich mit dem Geld gemacht (obwohl ich mich ehrlicherweise nicht noch toller trinken muss 😉 ).

Also, du cooler Typ, ich bin mir sicher, mit nem Arsch voll gestohlenem Geld bringst du’s in deinem Leben noch richtig weit. Überhaupt, dieses Handeln ohne Hemmschwelle oder moralische Bedenken ist beneidenswert. Ich meine, die Tatsache, dass du stehlen musst, um an Geld zu kommen, spricht ja für dein Talent und deine Skills. Offensichtlich reissen sich die Arbeitgeber um dich, und zwar diejenigen, die richtig gut bezahlen – aber du konntest dich einfach noch nicht zwischen den vielen Jobangeboten entscheiden. Hey, das verstehe ich! Und du hast offensichtlich auch viele Freunde, die dir gerne Geld leihen. Aber vom Pöbel Geld anzunehmen ist dir einfach nicht gut genug. Du gehst den ehrenvollen Weg. Wow! Beeindruckend.

Du bist einfach toll, und ich weiß, dass du den Lebensstil, den du führst, auch verdienst. Du bist einfach angekommen im Leben. Du bist ein Gewinner.


Dear thief,

you are such a cool guy! But I’m sure that you already know that. Surely, you found that out at the latest when you realised, that you didn’t only steal anybody’s wallet. You stole the wallet of a foreigner, who didn’t only carry her ID, driver’s license and bank card with her as well as some stuff with high emotional value. No, she also carried a lot of money around. But, what are you supposed to do with all that stuff?

Well, the two pictures I had in my wallet are from my friend and my sister. I’m sure you don’t have many friends, so maybe you can just pretend that those are your chicks! Of course, nobody is going to believe that (I mean, come on, look at you), but it sounds really impressive! But if that’s not enough for the people you want to impress, you’ve got another joker now: you’ve got my grandpa’s remembrance card and I’m sure this will give you a lot of compassion. Oh, and there’s also a post-it. Sorry that I can’t give you its great story, but just make one up!

But I must say that I’m really sorry that I had to block my bank cards. I just didn’t want to overwhelm your remaining two brain cells with this much money to spend. But hey, just call me if you need some more! We both know how pitiful you are, and I sure am no monster!

But, what exactly are you supposed to do with this much cash? I have some propositions.

  1. Move into my room! I can’t pay this week’s rent anyway, because you’re probably holding it in your hand right now. But you know, it would just make a lot of sense if you spent the money for its original purpose. The room’s really comfortable, too!
  2. Treat yourself with a new hairstyle! I already made an appointment anyway. It’s on wednesday, 11 o’clock. I really hope that suits you! I can’t keep the appointment, because, you know… but don’t worry! I wasn’t sure anyway whether to keep the sidecut or let it grow. Ha, well, I don’t have a choice now! Thanks man!
  3. Go out and have a few pints! Maybe the alcohol makes you forget how pitiful you are. And hey, drink a few pints for me, too! It still is my money anyway!

Sorry that I’m only offering you three options. That’s mostly what I would have done (except that I don’t have to drink or steal myself more awesome 😉 ).

So, cool guy. I’m sure, with a buttload of stolen money, you’ll come a long way in life. You know, your non-existing inhibition level and moral concerns are great skills. I mean: the fact that you have to steal to get money is indicative that you do have great talent. Obviously, the best employers in Dublin are scrambling to have you as an employee! But of course, with all those offers, it’s hard to decide which one is the best. I understand! And obviously, you must have many friends that don’t hesitate to lend you money. But taking money from the plebs? Ha! No, you prefer the honorable way. Wow! Impressive.

You are just great, and I know, that you really deserve your way of life. You really made it. You’re a winner.

Se inconvenient trus

English version below

Die Beweise verdichten sich, dass mit diesem irischen Ländchen etwas nicht stimmt.

Es war schon verdächtig, als ich das erste Mal das Gelände der Bildungseinrichtung DBS betrat. Kaum hatte ich die Türschwelle überschritten, schien die Landessprache nicht mehr Englisch zu sein, nein. Es war klares, dialektdurchzogenes, ungehemmtes Deutsch. Ein unglücklicher Zufall, so dachte ich. Das repräsentiert ja nicht die Studentenschaft, so hoffte ich. Niemals lag ich so falsch. Jeder Kurs, jede Veranstaltung, jede Pause ist gezeichnet von unzähligen Deutschen, die sitzen, stehen, liegen, reden, meckern, organisieren – während in mir eine grauenhafte Vermutung erwacht. Kann es denn wahr sein? Ist es tatsächlich… ja heißt sie tatsächlich… steht DBS tatsächlich eigentlich für –

Deutsche Business School?

Ich will es nicht wahrhaben. Ich hoffe und bange weiter, während um mich herum die Indizien mehr und mehr in eine Richtung deuten.2015-09-23 19.41.01


This supposedly Irish Country can’t hide it anymore. Something’s up.

I was already suspicous when I entered the DBS territory for the first time. I haven’t really set food in the building when I already had the feeling that suddenly, the national language didn’t seem to be English anymore, no. It was a clear, dialect-streaked, unrestrained German that reached my ears everywhere I went. A coincidence, I thought. That doesn’t represent all DBS students, I hoped. Never have I been so wrong. Every course, every event, every break is scarred by countless Germans that sit, stand, lie, talk, complain, organize – while in me, a dreadful theory comes to life. Can it be true? Is it actully… yeah is it called… does DBS – actually – stand for

Deutsche Business School?

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Lessons

Schlagwörter

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English version below

Man lernt nie aus. Am Donnerstag begannen die Lektionen bei Facebook und endeten bei Whiskey: so – und nicht anders – muss ein erfolgreicher Tag aussehen.

Was lernt man an einem solchen Tag über Facebook? Dass das Essen nicht nur gratis, sondern auch köstlich ist. Dass man U30 und gutaussehend sein muss, um in dem Unternehmen zu arbeiten – oder zumindest, um sich in der Rush Hour in der Kantine aufhalten zu dürfen. Und dass man zur Mittagszeit alle drei Mahlzeiten gleichzeitig zu sich nimmt, weil es ja schließlich gratis ist und keiner darauf guckt, wie viel man sich zu Mittag holt. Und dass in so einem jungen, fortschrittlichen Unternehmen eine Selfie Station einfach nicht fehlen darf.

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Irgendwelche Lektionen von der Straße? Ja, auch Geistervögel existieren. Und: Ich gewinne.

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Was lernt man im Trinity College? Eine ganze Menge über das Book of Kells. Wenn man sich das ganze Zeug durchließt. Und: Büchereien müssen groooß sein, alt, und – wirklich sehr wichtig – absolut keinen Zugang zu den Büchern ermöglichen.

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Im St. Stephen’s Green lernt man …. Doppel-Selfies – Level: Expert.

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Und was der Temple Bar Pub für Lektionen bereit hält, ist hoffentlich ein Wegweiser für die kommenden Monate… Whiskey schmeckt tatsächlich.

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This Thursday’s life lessons began with Facebook and ended with whiskey- and that’s EXACTLY how it should be.

So, what is there to learn about facebook on this cloudy afternoon? That the food there isn’t only free, it’s also delicious. That you need to be less than 30 years old and good looking to work there or at least to show up in the cafeteria around lunchtime. And that you should always eat a whole day’s worth of food for lunch, because it’s for free and no one really cares about what you put on your plate(s). And of course, in a young, progressive company like this one, a selfie station is an absolute necessity.

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Is there anything you can learn on the street? Of course: Ghost-birds exist and I’m always winning.

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What’s there to learn in Trinity College? A lot about the Book of Kells – if you really want to spend your time reading everything about it. And: Libraries need to be huge and old and – most importantly – must never allow you to actually read the books in it.

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In St. Stephen’s Green you can perfect your skills in double-selfies.

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And what kind of lessons you learn in the Temple Bar Pub… well, definitely the ones that are going to be useful for your future in Dublin: Whiskey does actually taste good.

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Cheers to that!

Ich bin Irland auf der Spur. | I might be on to something.

English version below

Es ist Tag 6 auf der grünen Insel. Es ist sonnig, das Essen ist gut und die Leute sind freundlich. In der ruhigen Nachbarschaft des Örtchens Baldoyle gibt es keinen Grund, sich unwohl zu fühlen: hunderte Familien haben sich hier mit Kind und Hund eingefunden und fristen ein ruhiges, ereignisarmes Leben. Nichts, aber auch gar nichts deutet darauf hin, dass Irland ein dunkles Geheimnis hat. Was es ist? Ganz sicher bin ich mir noch nicht. Ich habe die Möglichkeiten aber auf die zwei wahrscheinlichsten reduziert:

Entweder Irland ist absolut absurd… oder das Tor zu einer anderen Welt.

Warum sonst würde ein Land eine Vorliebe für Treppen in eine Unterwasserwelt haben – oder einfach ins Verderben?

2015-09-14 16.39.57  2015-09-14 14.25.23 - Kopie  2015-09-14 14.17.36 - Kopie   *liebe Ebbe-und-Flut-Klugscheisser: 

Was sollte sonst der Grund dafür sein, dass sich auf der ganzen Insel verteilt Spuren von Geisterhunden finden?

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Wohin sonst sollte dieser Weg führen, wenn nicht in ein paralleles Universum – ja vielleicht sogar IN dem Zaun?

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Vor welchen mysteriösen Mächten und Kreaturen soll uns dieses kleine Vorhängeschloss schützen, das so „sinnlos“ an der Stahlkette befestigt ist?

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Und warum sonst sollte diese Möwe auf einer Straßenlaterne… nun gut, das ist einfach. Weil sie’s kann.

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Doch das ist längst nicht alles. Es ist unschwer zu erkennen, dass das Wetter auf den Bildern anhaltend wunderschön und trocken ist. Keine Regenwolke scheint auch nur in Sichtweite. Der Wetterbericht zu Beginn der Woche sagte jedoch 7 Tage Regenwetter vorher. Eine Verschwörung? Wollen die Iren ihre Insel so vor dem Rest der Welt beschützen?

Ich lasse nicht locker und führe die Untersuchung dieser Frage fort.


Day 6 on the green island. The weather is sunny, the food is great and the people are awesome. There seems to be no reason to feel uncomfortable in the quiet neighborhood of Baldoyle as there are only young families with kids and dogs who live their quiet, happy lives. Absolutely nothing would make anyone suspect Ireland’s big, dark secret. What it is? I’m not quite sure myself, but I have narrowed it down to the two most likely possibilities:

Either Ireland is absolutely absurd… or the gate to another world.

What else would be the reason for a country to build those completely useless stairs, that may or may not be the stairway to an underwater world? Or into disaster?

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What else should be the reason for those traces of ghost dogs to show up all over the country?

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Where else should this path lead, if not to a parallel universe – maybe even INSIDE the fence?

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From which mysterious creatures is this seemingly useless lock supposed to safe us?

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And why else would this seagull sit on a street light if not… ok that one’s easy. Because she can.

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But that’s not all. As you can see in the picture, the weather has been a delight this whole day. In fact, it was almost perfect yesterday as well. But the forecast predicted rain every day for all week. Is Ireland’s „bad weather“ just a very well protected myth? May this even be Ireland’s way to keep foreigners away from their precious island?

This investigation is ongoing.

Überraschung: Es regnet. | Spoiler: It’s raining.

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Freitag, 11. September 2015. Der Beginn meines Auslandssemesters könnte irischer nicht sein. Ein knallgrünes Flugzeug, das Bild eines vierblättrigen Kleeblatts und vier ganzkörpergrüne Stewardessen lassenkeinen Zweifel daran, wohin mich dieses Flugzeug bringen wird. Eine der anstrengendsten Wochen meines Lebens wird mit der Reise in ein weiteres Auslandssemester und ein neues Abenteuer belohnt: Ab nach Irland!

Als wäre die knallgrüne Flut nicht schon irisch genug, wirkt der Flug an sich schon fast gespielt. Der sonnige Abflug um 16.40 in Stuttgart erlaubt eine atemberaubende Sicht auf die schönen Städte Deutschlands und (vermutlich) Frankreichs, eine tolle Sicht auf das Meer und nur wenige, harmlose Turbulenzen. Beseelt von diesen traumhaften Voraussetzungen entschwinde ich gelassen ins Reich der Musik. Erst stärkere Turbulenzen und gehetzte grüne Irinnen bewegen mich ca. 30 Minuten vor Landezeit dazu, aus dem Fenster zu sehen und mich von der Aussicht überraschen zu lassen. Eine Sichtweite von mindestens sechs Centimetern erlauben einen ungetrübten Blick auf irische Wolkenfelder. So irisch, dass 6 Minuten vor Landezeit eine Durchsage ankündigt, dass wir jetzt einige Kilometer vor Dublin kreisen müssen und ca. 30 Minuten später landen. Begründung? „We have a bit of a weather there“. Ok. Ja, so wird man wohl traditionell in Irland willkommen geheißen.

Dass das Wetter an diesem Tag nicht besser werden würde, war absehbar. Das gehört sicherlich einfach zur Irish Experience. Fleißig wie ich bin habe ich diese natürlich um zwei Pint in einem Pub mit live Musik erweitert. Man will sich ja keine Faulheit vorwerfen lassen!

Am nächsten Tag ging’s an den Strand von Malahide und das Schloss. Leider durfte man zu der Zeit nicht baden (due to unacceptable levels of bacteria, aha!), sonst hätte ich natürlich meinen Bikini rausgeholt und mir bei 30°C im Schatten eine kühle Erfrischung gegönnt! Naja, also – fast.

Und was ist am heutigen Sonntag wohl erwähnenswertes passiert? Ach ja, richtig – Irland hat es tatsächlich geschafft, mich schon am Frühstückstisch zu einem Lächeln zu bewegen. Ob es aber an dem Blick aus dem Fenster, dem allzu Klischeehaften Regen, dem Gedanken daran, dass ich jetzt tatsächlich in Irland bin oder den Double Chocolate Muffins im Blickfeld lag, bleibt wohl ein Geheimnis.


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Friday, September 11th 2015. The beginning of my semester abroad is probably as Irish as it gets. I’ve never seen a greener green than the one my plane is covered in, there’s a lucky clover on the plane (maybe for colorblind people so they really know they’re getting on an Irish plane), and of course the stewardesses are practically the colour green with a human face.

But as if this wasn’t Irish enough yet, the journey itself could be right out of a movie. We took off in Stuttgart with the sunniest weather and a wonderful view over German and maybe French cities as well as the sea, and only little turbulence. Being completely happy with this uneventful flight, I slowly get carried away by some perfect music on my phone. Only the increasing turbulence and four hectic, green human beings rushing through the plane could pull me back into reality. A quick look out of the window reveals the breathtaking view of a big wall of Irish clouds. So Irish, that about six minutes before landing the captain reveals that we have to circle a bit before Dublin and will land about 30 minutes late. Explanation? „We have a bit of a weather there.“ Welcome to Ireland!

Of course, I wanted to make this evening as Irish as possible. As the weather didn’t get better, the conditions were perfect. Of course I had to go to a pub with live music and try two pints of beer right away.

On saturday, I went to Malahide beach and castle with my flatmate. Unfortunately though, „unacceptable levels of bacteria“ in the water didn’t allow us to freshen up on this hot summer’s day. What a shame. Well, next time.

What there is to say about today, a wonderfully rainy sunday, is that today, Ireland managed to make me smile during breakfast. But if it was because of the view from the kitchen window, the almost too stereotyped rain, the thought of living in Ireland or maybe the double chocolate muffins right in front of the window stays my little secret.

Neubeginn | A new beginning

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English version below

Im Jahr 2012 habe ich dieses Blog begonnen, um meine bis dahin nicht existenten Leser mehr oder weniger regelmäßig über mein Auslandssemester in Schweden zu informieren.

Nun bin ich schon lange nicht mehr in Schweden, hatte aber inzwischen ein paar Leser und einen hübschen Blog. Was macht man also aus dieser Situation? Richtig, man geht noch mal ins Ausland um den Blog fortsetzen zu können. Nun gut, das war vielleicht nicht die hauptsächliche Motivation.

Wie der ein oder andere aber vielleicht gemerkt haben könnte, liebe ich es, zu schreiben, und regelmäßig neue Blogs zu eröffnen. Nun wollte ich aber nicht den 50. Blog eröffnen und führe diesen einfach weiter. Gewitzt wie ich bin, habe ich dementsprechend auch die Überschrift angepasst. Jag älskar ist Schwedisch für „ich liebe“, „Éire“ ist Irisch für Irland. Und ja, ich bin schlau genug zu wissen, dass Irisch und Schwedisch nicht die selbe Sprache sind. Wer scharf nachdenkt kommt vielleicht auf den Sinn dieser Überschrift. Vielleicht.

Inzwischen habe ich auch ein paar Leser, die kein Deutsch sprechen, dementsprechend gibt es jeden Post auch auf Englisch. Das wird ein Fest!


In the year 2012, I started this blog to tell my 0 readers regularly about my experience on my semester abroad. Sadly, I already came back from Sweden in 2013 with a nice blog, some readers but no semester abroad to write about anymore.

So what’s the reasonable thing to do in his kind of situation? Exactly, go abroad again to write about it. Although this may not have been my main motivation.

Some of you may or may not have noticed that I love to write, especially in Blogs that I tend to create every other day. This time though, I didn’t want to create another blog so I just decided to continue this one. Clever as I am, I changed the blog’s name to „Jag älskar Éire“. „Jag älskar“ is Swedish for I love, „Éire“ is Irish for Ireland. And yes, I realized that Swedish and Irish are not the same language. You’ll get it. At some point.

An den weißesten aller Niederschläge

Ich sitze gerade in meinem Zimmer, sollte an meinem Portfolio arbeiten, arbeite stattdessen aber an meinem Blog. Nach einer Ausrede möchte ich dabei eigentlich gar nicht suchen, aber was ich zu sagen habe, ist nunmal einfach wichtig. Also, wie gesagt, ich schreibe. Dabei schaue ich aus dem Fenster und sehe, nun ja, vor allem eines: weiß.

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Ja, das Winterwunderland hat wieder zugeschlagen und macht sich breit (und hoch). Und es tendiert dazu, sogar noch mehr zu werden! Doch nicht einfach nebenbei und ganz unmerklich, nein, da müssen schon regelmäßige Schneestürme her. Aber auch nur dann, wenn sich die meisten Studenten gerade auf dem langen Weg in die Uni befinden. Dabei geht der Wind natürlich auch nicht in irgendeine Richtung, das wäre ja viel zu einfach. Er kommt einem unbarmherzig entgegen und vertreibt dabei auch noch das letzte Fünkchen Motivation um in die Uni zu gehen. Aber man geht ja. Man muss ja.

Und ich möchte an dieser Stelle sagen: Ich bin dem Winter und seinen weißlichen Ausscheidungen auch gar nicht böse! Er weiß es ja nicht besser. Und ihm gefällt es hier so gut, dass er die Zeit vermutlich einfach vergessen hat. Deswegen richte ich mich mit diesem Schreiben persönlich an ihn – persönlicher als jede Mahnung einer Bibliothek! – und sage:

Lieber Winter,

wir müssen reden. In letzter Zeit habe ich einfach das Gefühl, dass du mich ein wenig einengst. Ich kann das Haus nicht verlassen, ohne dass du vor der Tür auf mich lauerst. Du umgarnst mich ganz gleich wohin ich gehe und langsam habe ich wirklich das Gefühl, dass du mich nur daran hindern möchtest, meine Freunde zu sehen. Selbst die kommen mich schon kaum mehr besuchen! Doch auch wenn du es abstreitest, ich weiß, es ist deinetwegen. 

So geht das schon seit Monaten und mir hat es bisher auch nicht viel ausgemacht. Aber etwas hat sich verändert, und das – es fällt mir nicht leicht, zu sagen – das sind meine Gefühle zu dir.

Es liegt nicht an dir! Es liegt an mir. Bitte sei nicht sauer! Aber ich muss dir auf diesem Wege etwas mitteilen… da ich weiß, dass es dich schmerzen wird, sollst du wissen, dass es mir leid tut. Aber… ich habe einen neuen. Sein Name ist Frühling, aber Freunde nennen ihn Lenz. Ich weiß, ihr zwei habt eine Vergangenheit, und es ist nicht das erste Mal, dass dir seinetwegen weh getan wird. Aber vielleicht… vielleicht solltest du einfach einsehen, dass weiß keine Farbe ist, die man ein Leben lang sehen kann. Und überhaupt, weiß ist einfach keine Farbe. Doch was ist das Leben ohne Farbe! Doch es ist nicht nur das. Weißt du, jeder sehnt sich einmal nach der Wärme der Plus-Grade. Auch muss ich sagen, dass mir dein stürmisches Gemüt momentan einfach zuviel ist. Ich sehne mich nach ein bisschen Ruhe.

Nun, ich habe das Gefühl, wir müssen voran kommen, uns beide weiter entwickeln. Es ist ja auch schon der 20. März.

Vielleicht wäre es am besten, wenn wir ein bisschen Abstand nehmen. Wenn die Zeit dann reif ist, hoffe ich, dass wir irgendwann wieder Freunde sein können.

Aus tiefstem Herzen alles Gute wünscht dir

Kathrin.

Allerdings habe ich auch eine Alternativversion dieses Briefes aufgesetzt. Sie lautet folgendermaßen:

Lieber Winter,

verpiss dich. Du nervst.

Mit freundlichen Grüßen,

ALLE.

Neues Semester, neues Glück…

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Mit ein bisschen Verspätung melde ich mich nun endlich aus der Winterpause zurück. So richtig Frühling will es bei uns zwar bis jetzt noch nicht werden, aber wir glauben ganz fest daran, dass die -15°C Marke vorgestern zum letzten Mal erreicht wurde.

Nun zu dem Grund, warum ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe: Es gibt einfach nicht so viel zu erzählen! Das neue Semester ist seit Ende Januar im Gange und hat viele neue Leute und wenig neue Beschäftigungen mit sich gebracht. Fika ist und bleibt die beliebteste aller Freizeitaktivitäten, ab und zu gibt es lustige Korridorparties auf denen ich ab und an auch anzutreffen bin, und zwischendurch macht man die ein- oder andere Reise in eine andere Ecke von Schweden. Was mich dann aber tatsächlich zu einem spannenderen Thema führt: Meine unglaubliche Lappland-Reise!

Alles kann und will ich nicht niederschreiben, aber die wichtigsten Punkte möchte ich meiner interessierten Leserschaft dann doch nicht vorenthalten.

Tag 1 – im Zug

Gegen fünfzehn Uhr OZ machten sich eines schönen Donnerstag Nachmittags zehn muntere Studenten auf in das Abenteuer Lappland. Zunächst sah es zwar so aus, dass eine Mitreisende durch nationalitätsbedingten Mangel an Zeitgefühl in Linköping zurückgelassen werden musste, aber sie hat es dann doch noch gerade so auf den Zug geschafft. So sind wir also zu zehnt etwa 20 Stunden von Linköping nach Kiruna gereist, aber nicht ohne zwischendurch einem kleinen privaten Gig einer fünfköpfigen Band in einem Sechserabteil lauschen zu dürfen. Wer rechnen kann hat sich sicherlich logisch hergeleitet, dass das insgesamt 15 Personen in einem Sechserabteil macht. Ja, das ist kuschelig. Aber war ganz nett! Das gab’s dann auf die Ohren:

http://www.youtube.com/watch?v=XMqK9cAzJEQ

Tag 2

Gegen 13Uhr sind wir dann in Kiruna angekommen, glücklich und zufrieden, nach einer Nacht wie bei einer Spazierfahrt im Kinderwagen!

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Der kleine Haken nach der Ankunft: Unser Vermieter der kleinen Hütte in der wir uns für die Woche niedergelassen haben hat uns direkt am Anfang mitgeteilt, dass unsere Sauna – ups! – ein paar Tage/Wochen/Stunden  (man weiß es nicht so genau) vorher abgebrannt sei. Wenn man dabei bedenkt, dass in der Beschreibung der Hütte (1,5km von einer Straße entfernt, 20km von Kiruna entfernt, kein fließend Wasser, keine Elektrizität, Plumpsklo) das Highlight eben jene Sauna war, war das erst mal ein kleiner Shock.

Dass die Hütte aber das Beste war, was uns hätte passieren können, haben wir die darauffolgenden Tage noch gelernt:

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Am Samstag Morgen ging es erst einmal los, um ein paar Stunden mit dem Snowmobile zu fahren. Ich als weniger talentierte Fahrerin habe vor allem die Aussicht genossen, als ich hinten auf dem Snowmobile saß. Bei immer schöner werdendem Wetter und Temperaturen knapp unter Null hätten wir keinen besseren Tag erwischen können!

313439_317236431713212_521156690_nSo sah das dann aus. Nachmittags wurden wir dann zur örtlichen Sporthalle gefahren, wo wir wenigstens dank fließend Wasser einmal duschen konnten. Da sieben von zehn Leuten bis zu diesem Zeitpunkt noch komplett ungewaschen waren, war das eine echte Erleichterung.

Auf dem Heimweg dann das nächste Highlight: Endlich haben wir mal einen Elch gesehen! Der übrigens recht blöd dreinblickend mitten auf der Straße stand und nicht eingesehen hat, warum er sich jetzt bewegen sollte. Leider habe ich davon gerade kein Bild.

Was das große Highlight des gesamten Trips war, folgte aber kurz darauf: Die Nordlichter. Nachdem wir nach Hause gekommen sind haben wir Stunden damit zugebracht, auf dem zugefrorenen See vor unserer Haustür zu stehen/sitzen/liegen und die wunderschönen und atemberaubenden Nordlichter zu bestaunen. Die Bilder zeigen leider nur Eindrücke… letztendlich muss man sie mit eigenen Augen gesehen haben.135216_317238401713015_351426333_o 892162_317242891712566_907626111_o 131292_317238341713021_601473266_o

Ein großes Highlight war, neben den Nordlichtern, die übrigens zwei Nächte wahnsinnig toll sichtbar waren, die Hundeschlittentour. Die haben wir bei Nacht gemacht, was an sich aber unerwartet entspannend und beinahe einschläfernd war: das regelmäßige Geräusch des Schlittens auf Schnee, die kühle aber angenehme Nachtluft, die Dunkelheit… ja, was einen aber ganz gut wach gehalten hat war das regelmäßige Bedürfnis der Hunde, nun ja… Ballast abzuwerfen. Geruchstarken Ballast.

Aber reden wir nicht davon und lassen dieses Wissen nicht den idyllischen Eindruck einer ruhigen Hundeschlittentour verderben.

536983_10151765153332796_1943393769_n (1)So, es gibt natürlich noch viel mehr zu erzählen, aber das waren tatsächlich die Highlights. Fazit? Nicht in Worte zu fassen. Die Zeit war einfach unerwartet unglaublich, beeindruckend und wunderbar.

Was gibt es sonst noch neues?

Schnipp, Schnapp – Haare ab!

UpsUnd: Moustache dran!

549853_10200899665163591_610014367_nAlles andere ist eher unspektakulär. Bald gibt’s hoffentlich mal wieder was Neues! Bis dahin – adjö!